Die 12 Elemente des Glücks: 2. Teil

6 dieser Glück ausmachenden Elemente haben wir bereits in der Vorwoche behandelt (Siehe letzten Blogeintrag) – nun wollen wir uns den anderen, verbleibenden 6 Elementen zuwenden.
Es sei nochmals angemerkt, dass es um die Summe all dieser Qualitäten geht. Nicht jeder dieser Qualitäten muss vorliegen und dies in einem Ausmaß xy, doch wie schon erwähnt, bedarf es einer gewissen Häufigkeit und Ausprägung, um ein beständiges Gefühl von Glück für sich zu erschaffen.

Es ist schon schade, dass diese Thema immer als esoterisch abgetan wird – insbesondere, da ich täglich auch mit meinen Business-Klienten erlebe, dass es Ihnen an Wissen ‚wie Glück geht’ fehlt und dass sie eine erschreckende Passivität an den Tag legen, sich für Ihr Glück einzusetzen – Ihr Denken ist in der Regel: „Der eine hat es ,der andere halt nicht.“
Wie viel aber auch ein glückliches, ausgeglichenes Leben mit dauerhaft beruflichem Erfolg zu tun haben, können Burn-Out Kandidaten sowie von Krisen gebeutelte Manger im ersten Schritt nur schwerlich erkennen. Erst im Laufe der gemeinsamen Arbeit und dem Erarbeiten von eben diesen Qualitäten auch für den beruflichen Kontext – erkennen Sie im Erleben den eigentlichen Wirkungsgrad.
Erzählen möchten Sie darüber nur ungern – doch genau das ist der Punkt: Es ist wichtig zu erkennen, dass beruflicher Erfolg sehr viel mit einer ausgeglichenen Basis in Bezug auf das allgemeine ‚Glücksempfinden’ zu tun haben.
Ein positiver Trend ist jedoch zu erkennen: Immer mehr Personalentwicklungsabteilungen - die unter Führungskräftetraining mehr verstehen als die Kenntnis von ’Tripple-A’ – legen besonderen Wert darauf, dass Ihre Mitarbeiter Qualitäten, die für eine positive , glückliche Lebensweise wichtig sind, mitbringen und diese auch weiter an Ihre Mitarbeiter vermitteln können.

2. Teil: 7-12

7. Gesundheit. Glück und Gesundheit stehen in einer gewissen Abhängigkeit zueinander. Es ist schwer glücklich zu sein, wenn man sich nicht wirklich gesund fühlt und umkehrt ist es schwer vor Kraft und Gesundheit zu strotzen, wenn man nicht glücklich ist. Wichtig für das Glücksempfinden ist in diesem Zusammenhang auch insbesondere eine gesunde ‚Gute –Laune- Chemie’. Herrscht bei den Neurotransmittern Serotonin und Dopamin ein Ungleichgewicht, so können wir sogar ein glückliches Leben führen ohne es zu bemerken – Dieses Ungleichgewicht, diese schlechte Chemie, die unweigerlich zu schlechter Laune führt, kaschiert und verdeckt alle schönen und glücklichen Empfindungen.
8. Spiritualität. Glückliche Menschen schrecken nicht davor zurück, die Konzepte Ihres Lebens zu überdenken und auch die selbst gesteckten Grenzen neu zu fassen bzw. auch alte Grenzen zu überschreiten. Sie lassen öfter von ihren ’Konzepten’ über das Leben ab und heißen neue Erfahrungen willkommen.
Sie sind offen dafür, mehr als das sichtbar, hörbare, fühlbar, schmeckbar Erfassbare wahrzunehmen. Sie haben deutlich weniger Angst vor dem Tod.
Sie sind weniger darum besorgt zu sterben als darum ihr Leben nicht auszukosten.
9. Altruismus. Unglückliche Menschen sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um altruistisch zu sein. Glückliche Menschen wissen dagegen um das Glück, welches es einem bereitet altruistisch zu sein. Altruismus verbindet einen mit anderen Menschen, gibt einen gewissen ’Lebens-Sinn’ und schaffst es, dass man gelegentlich auch mal Abstand zu sich selbst bekommt, um sich somit auch ein Stück weit weniger wichtig zu nehmen bzw. andere Menschen in den Vordergrund zu rücken.
10. Perspektive. Unglückliche Menschen tendieren dazu Dinge ‚absolut’ zu sehen und können schwerlich unterscheiden zwischen kleinen und wirklich großen Problemen. Glückliche Menschen sehen in Farb-Varianten; nicht nur in schwarz-weiß, sondern auch in grau. Sie schaffen es, Ihre Probleme zu priorisieren und diese schließlich sogar als Möglichkeiten zu betrachten. Glücklichen Menschen verlieren auch in schlechten Zeiten nicht das Big- Picture vom Leben. Ihre Perspektive ist nie ausschließlich auf den Augenblick gerichtet, sondern Sie beziehen eine langfristige Perspektive mit ein.
11. Humor. Humor ist nichts anderes als ein Perspektivwechel, der Menschen den Mumm gibt, auch in schlechten Zeiten dennoch weiter zu machen und nicht aufzugeben. Eine Portion Humor vermag es Leid einzutauschen gegen Intellekt, Mut und Tatkraft, die allesamt die Kraft haben zu heilen.
12. Absicht. Glückliche Menschen wissen warum sie leben. Sie tun die Dinge, von denen Sie meinen, dass es Ihre Bestimmung ist. Wenn sie heute sterben würden, wären sie dennoch zufrieden mit Ihrem Leben.

Gemeinsam, in einer gewissen Beständigkeit und Anhäufung sorgen diese insgesamt 12 aufgeführten Qualitäten für ein sicheres Empfinden von ‚Glück’.
Wenn man an dem Erreichen dieser Qualitäten arbeitet, muss man nicht länger nach Glück suchen, sondern man wird zwangsläufig glücklich sein -
Etwas ausgetratscht klingt das so: „Man muss das Glück nicht suchen, es findet einen!“

So wenig sachlich das auch klingt – Glück ist im Übrigen keine Sache – so nachweisbar und erlebbar ist es zu gleicher Maßen.

Viele Menschen denken, dass wir mehr oder weniger mit diesen Qualitäten geboren werden. Schon möglich – einige mit vielen von ihnen, einige andere mit wenigeren – Wichtig ist hier jedoch zu verstehen, dass mit diesen Qualitäten, dieser Haltung zum Leben und zu sich, sich das Empfinden von Glück immer und jederzeit entwickeln bzw. wachgekitzelt werden kann.

Für JEDEN – JEDERZEIT!