Es wird Zeit die Rolle von Managern neu zu überdenken!

Es ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Wurzel des Begriffes „Manager“ aus derselben Wurzel stammt, wie die der Begrifflichkeiten „Manipulieren“ und „Manövrieren“ - Es geht jeweils darum etwas mit der Hand zu führen bzw. anzupassen, um es einem gewissen Zweck anzupassen.
(manus agere = An der Hand führen)

Obwohl zumindest die letzten beiden von „manus“ abgeleiteten Wörter eher eine abschätzige Bedeutung tragen, stellen sie von Natur aus nichts Schlechtes oder gar Falsches dar.

Jedoch gibt es sicherlich auch eine Art der Manipulation und des Manövrierens, die ein Problem darstellen – dann nämlich, wenn der Manager eines von beiden oder gar beides dazu einsetzt, seine Mitarbeiter nach seinem Willen zu biegen bzw. agieren zu lassen.

Während sich evtl. sogar gute Management-Kurzzeitergebnisse damit verzeichnen lassen, so entzieht man den Mitarbeiten damit jedwede Sinnhaftigkeit, Freude und Emotion gegenüber dem was sie tun und auch hinsichtlich Ihrer Einstellung gegenüber Ihrem Chef, Ihrem Manager.
Früher oder später also der gerade Weg in die Demotivierung und in ein mangelndes Interesse an Leistungsnachweis bzw. Leistungserbringung.
Oftmals auch im Teil-Ergebnis als „Burn-Out“ bekannt.

Mitarbeiter werden auf diese Weise gute Soldaten bzw. brav agierende Herdentiere – doch sie verlieren auf lange Sicht die Fähigkeit und auch den Willen für sich selbst zu denken und zum Wohl der Firma zu agieren.
Eine Fähigkeit die, wie wir wissen, gerade in sich schnell verändernden Umgebungen, in sich schnell verändernden Märkten zunehmend wichtiger wird.

Ein sehr bekanntes Zitat zu diesem Thema stammt von dem im zweiten Weltkrieg berühmt gewordenen amerikanischen General George S. Patton:
„Sag Menschen nie, wie sie Dinge tun sollen. Sag ihnen was zu tun ist, und sie werden dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen.“

Leider ist es um das Thema ‚Einfallsreichtum’ in vielen Unternehmungen nicht mehr gut bestellt.
Das schüren von Einfallsreichtum scheint trotz sinnhafter Aktualität vielen Managern gänzlich entfallen oder aber ist moderneren Begrifflichkeiten wie u.a. „Intellektuelles Kapital“ bzw. „Innovation-Skills der Employees“ gewichen.
Diese wiederum sind im Kern besetzt vom leitenden Manager und es scheint oftmals alleinig dessen Aufgabe diese Ressource richtig zu spielen.

Schade nur, dass diese modernen Begriffe so wenig Greifbares für den einzelnen Mitarbeiter hergeben bzw. so wenig auf jeden von Ihnen mit gezielten Vorstellungen übertragen werden.
Eine wichtige Frage hierzu lautet: Wie genau lässt sich die Ressource „freier, kreativer Geist’“bei Mitarbeitern fördern bzw. gar entwickeln?
Im Sinne eines zeitadäquaten Führungsansatzes gilt es, sich als geschulter Manager diesen Fragen heute nicht nur zu stellen, sondern diese auch mithilfe des angewandten Führungsstils ebenso zu beantworten und im Unternehmen bzw. der Abteilung zu manifestieren.

Fakt ist, dass in Zukunft nur solche Unternehmungen erfolgreich sein werden, die Ihre Mitarbeiter von Ihrem Management dazu ermächtigen, für sich frei zu denken und kreativ an Herausforderungen, der sich ständig verändernden Umgebung heranzutreten.

Manager von morgen, die Ihre Mitarbeiter zu besonderen Leistungen bringen möchten, müssen umschwenken von „Manipulation“ hinzu „Manifestierung“ eines freien und sich eigenständig entwickelnden Geistes.
(Manifest: etwas hangreiflich machen)

In diesem Sinne:
Werden Sie als Manager ein „Manifester“ und machen Sie Einfallsreichtum in Ihrem Unternehmen dingfest und handgreiflich!

Herzlichst Ihre

Alexandra Kröger

Inhaberin des Institutes Powerful Minds
Personal- und Business Coaching Institut München