Keine Motivation für Arbeit - Wir leben es den Kindern vor!

Wie steht es um Ihre Motivation in Sachen ’Arbeit’?
Liegt es Ihnen am Montag morgen auch dumpf in der Magengegend, dass die blöde Arbeitswoche wieder anfängt und jammern Sie über bevorstehende Termine & Meetings in der Familienrunde?
Stöhnen Sie freitags auch immer mal wieder „nur noch einen Tag, dann ist endlich Wochenende“?
Oder sagen sie etwa Dinge wie: „ Mama & Papa müssen LEIDER arbeiten gehen, sonst hätten wir kein Geld und könnten uns schöne Dinge nicht leisten!“
In Spitzenzeiten hören Sie sich sogar sagen: „Wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann würde ich sofort aufhören zu arbeiten und würde nur noch schöne Dinge tun.“

Wie Sie es auch immer schaffen – wenn Sie diese Sätze oder ähnliche nutzen, sind Sie ein Meister der Desillusionierung und der Demotivierung in Punkto ’Arbeitsleben’ für Ihre Kinder!

In der ‚’Null-Bock auf Arbeit-Generation’, die mir gerade auch in Form jüngerer Klienten immer wieder über den Weg läuft – scheint sich diese Einstellung schon früh gefestigt zu haben.
Auffallend ist, dass diese Jugendlichen/jungen Erwachsenen es nie gelernt bzw. vorgelebt bekommen haben, dass es toll sein kann zu arbeiten, dass es Spaß macht und man darin sogar eine Art ’Sinnerfüllung’ finden kann.

Wie aber sollen unser Kinder einen schönen Zugang zu Ihren Aufgaben wie Schule und später ihrer Arbeit finden, wenn wir Ihnen vorleben, dass alles was man tun MUSS eine Bürde ist?
Woher sollen sie die notwendige Motivation für ein sicherlich herausforderndes Arbeitsleben in ihrer Zukunft erlangen? Sicherlich nicht durch: „Oh je, heute ist schon wieder Montag!“

Zwar erinnern wir Eltern uns natürlich auch daran, wie blöd wir es empfunden haben morgens um 6.30 aufzustehen, um dann eine Stunde später im Halbdunkeln zur Schule zu wackeln – womöglich noch mit Mathe in der 1. Stunde.

Doch die blöden Momente kennen unsere Kinder selbst zu genüge – vielmehr gilt es Ihnen die Vorteile und Spaßfaktoren zu vermitteln, ihr denken auf die vielen positiven Dinge auszurichten, um sie somit nachhaltig für ihr späteres Arbeitsleben zu motivieren.
Mal ganz ehrlich, glauben Sie ihr Kind ernsthaft zu motivieren, wenn Sie Dinge sagen wie: „Schatz, es gibt Dinge, die man einfach tun muss“...???

Gerade diejenigen von Ihnen, die Kinder haben, besinnen Sie sich auf das WAS Sie sagen und WIE Sie es sagen und denken Sie auch an die Tragweite ihrer Äußerungen bzw. Ihres Vorlebens.

Mal ganz nebenbei gesprochen: wenn Sich selber auf die positiven Momente Ihres Arbeitsalltages konzentriert und Ihren Kindern klar machen, dass es ganz viele schöne Momente gibt und Sie Ihre Arbeit (hoffentlich: sonst Termin bei uns ausmachen!) genießen – dann werden Sie selber einen nicht unerheblichen Motivationsschub verspüren.

In diesem Sinne – viel Spaß den Rest der Woche bei Ihrer Arbeit

Herzlichst
Ihre
Alexandra Kröger